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Martin Luther (1483 – 1546, Deutschland) hat vier Grundsätze formuliert:

  • Allein Christus – Jesus Christus wendet sich jedem und jeder direkt zu, und niemand kann sich zwischen uns und Jesus Christus stellen.
  • Allein die Gnade – Gott hat uns zugesagt, dass er uns annimmt; seine Liebe macht uns gut und neu.
  • Allein die Bibel – die Bibel ist die Grundlage für den Glauben und die Kirche; alle kirchlichen und theologischen Aussagen müssen sich an der Bibel messen lassen.
  • Allein durch den Glauben – Gott schenkt uns Vertrauen und ermutigt uns, ihm zu vertrauen; wir müssen uns Gottes Vertrauen nicht mit guten Taten „erwerben“ (Gott ist unbestechlich), sondern wir können gelassen sein und uns über Gottes geschenktes Vertrauen freuen.

Ulrich Zwingli (1484 – 1531, Schweiz) und Johannes Calvin (1509 – 1564, Schweiz) haben folgende Grundsätze gemeinsam:

  • Göttliche und menschliche Gerechtigkeit sind aufeinander bezogen.
    Der Inhalt der göttlichen Gerechtigkeit ist die Liebe. Weil Gott ein menschenfreundlicher und liebender Gott ist, sollen es auch die Menschen sein. Gott wird die Ehre gegeben, indem wir uns um unseren Mitmenschen kümmern.
  • Gott will, dass wir ihm in allen Lebensbereichen dienen.
    Kirche kann nicht Kirche sein, ohne Beziehung zur Politik oder ohne verantwortlichen sozialen Einsatz.
  • Gott ist der einzige Souverän.
    Alle Lebensbereiche stehen unter seiner Herrschaft. Damit sind alle irdischen Mächte zu relativieren, zu kritisieren; und, wenn sie dem göttlichen Willen zuwiderlaufen, ist gegen diese auch Widerstand zu leisten.

John Wesley (1703-1791, England, Begründer der Methodistischen Bewegung) hat drei einfache Regeln für das Leben als freier Christenmensch empfohlen:

  • Tue nichts Böses, sondern meide Böses aller Art.
  • Tue Gutes, an allen Menschen, soweit es deine Kräfte erlauben.
  • Gebrauche die Gnadenmittel. Mit Gnadenmittel sind jene Mittel gemeint, durch die sich Gott besonders zuverlässig erfahren lässt, wie der Besuch des Gottesdiensts, das Hören des Wortes Gottes, das Lesen der Bibel, das Abendmahl, das Gebet sowie Fasten.

Diese Empfehlungen sind nicht als neuer Weg zur Selbstgerechtigkeit gedacht. Sie sind vielmehr sichtbarer Ausdruck einer Erwartung, dass Gott etwas in unserem Leben verändern will: wer sich nach der Liebe Gottes sehnt, wird sich ihr auch entgegenstrecken.

Was ich glaube Gesprächsreihe

Was glauben Menschen aus der Welt der Medien?

Gesprächsreihe anlässlich der Ausstellung im Wien Museum

Mit Thomas Kramar (Journalist bei einer Tageszeitung), Julia Schnizlein (Journalistin), Saskia Jungnikl (Journalistin und Autorin), Renata Schmidtkunz (Radio- und Fernsehjournalistin)

Moderation: Karl Schiefermair, Oberkirchenrat der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich

Der Eintritt ist gratis.

Die Gäste sind im Anschluss zu Brot und Wein eingeladen.

Göttliche Mindestsicherung Nicht alle verfügen über das Lebensnotwendige

In Österreich wird derzeit diskutiert, ob jeder Mann und jede Frau und jedes Kind Anspruch auf eine Mindestsicherung hat, die das Überleben sichert.

Herzlich willkommen! Evangelisch-sein.at – darum!

Erfahren Sie hier mehr über die Unterschiede, Gemeinsamkeiten und über den Ursprung der drei Kirchen, der nicht allein in der Reformation liegt.

Betrachtung von Margot Käßmann

Freiheit ist ein Grundbegriff der Refomation und bis heute von zentraler Bedeutung.

Gott und die Welt Woran glauben wir?

Woran glauben wir? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine aktuelle Ausstellung im Schloss Trautenfels.