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9783525550120

Passend zum Reformationsjubiläum vermittelt Sonja Domröse in diesem Buch, in dem Frauen der Reformationszeit in ihrem Leben und Werk porträtiert werden, den weiblichen Einfluss auf die Reformation in Deutschland.

Sie schreibt kenntnisreich und verständlich. Gerade die frühe Reformationszeit stärkte durch die Betonung des Schriftprinzips, die Übersetzung der Bibel ins Deutsche sowie die Wertschätzung jedes Gläubigen vor Gott (»Priestertum aller Gläubigen«) das Selbstbewusstsein vieler Frauen. So fühlten sich nicht wenige berufen, aktiv durch eigene Publikationen in die Auseinandersetzungen der Reformationszeit einzugreifen und die inferiore Stellung der Frau zu bekämpfen.

Das Buch soll durch die biographischen Stationen sowie die Würdigung des theologischen und schriftstellerischen Wirkens exemplarischer Frauen (Elisabeth von Calenberg-Göttingen, Argula von Grumbach, Ursula Weyda, Elisabeth Cruciger, Wibrandis Rosenblatt, Katharina Zell, Olympia Fulvia Morata, Ursula von Münsterberg) zu Beginn der Neuzeit deutlich machen, dass es bereits vor 500 Jahren Aufbrüche zu einer Gleichberechtigung von Frauen in Kirche und Gesellschaft gegeben hat. Nach der Darstellung der einzelnen Biographien setzt sich die Autorin mit dem Frauenbild Martin Luthers auseinander.

http://www.refo500.nl/de/news/view/2115/frauen-der-reformationszeit.html

Venedig ist 75. „Reformationsstadt Europas“ Städte erkennen Wert des reformatorischen Erbes

Zum Auftakt des Jubiläums „500 Jahre Reformation“ verzeichnet das Netzwerk europäischer Reformationsstädte prominenten Zuwachs: der begehrte Titel wurde an Venedig verliehen.

Eröffnungsmusik zum 3. Ödenburger Landtag am 18.12.1634 und Huldigungsmusik für die Kaiser aus dem Hause Habsburg anlässlich des Westfälischen Friedens zu 9, 14 & 17 vocibus / dolce risonanza

Ein besonderes Highlight, das einmalig aufgeführt wird.

Konzertreihe anlässlich der Ausstellung „Brennen für den Glauben. Wien nach Luther“ im Wien Museum

Die Reformation tanzte Europäischer Reformationsball am 10.02.2017 in der Wiener Hofburg

Rund 1100 Gäste tanzten am „Europäischen Reformationsball“ im Walzerschritt in das Jubiläumsjahr 2017 – 500 Jahre Reformation.

Frauen und Reformation Evangelische Frauenarbeit in Österreich

Welchen Anteil hatten Frauen an den Umbrüchen des 16. Jahrhunderts? Dieser Frage geht ein Arbeitsbuch der Evangelischen Frauenarbeit in Österreich nach.

Gibt es Wunder? Wunder sind keine objektiven, gleichsam gerichtsverwertbaren Beweise.

Doch es gibt sie bis heute in zahlreichen Formen.

Waidhofen ist Reformationsstadt Europas Freiheit und Verantwortung seit 1517

Waidhofen an der Ybbs in einer Reihe mit den österreichischen Städten Graz, Klagenfurt, St. Pölten, Steyr, Villach und Wien, denen diese Anerkennung ebenfalls zuteil wurde.