Diesen Artikel jetzt teilen
meine_persoenliche_reformation_2000

Meine persönliche Reformation

Warum ich konvertiert bin

Evangelische Pfarrer und Pfarrerinnen erzählen

von Dr. Maria Katharina Moser und Dr. Matthias Geist mit einer Einleitung von Bischof Dr. Michael Bünker

192 Seiten, 19.90 Euro

Das Buch kann im Shop auf evang.at bestellt werden.

Keine Generalabrechnung mit der Römisch-katholischen Kirche, aber Glaubens- und Lebensgeschichten, die irgendwann zum Wechsel der Konfession geführt haben, schildert das kürzlich erschienene Buch „Meine persönliche Reformation. Warum ich konvertiert bin“, herausgegeben von Matthias Geist und Maria Katharina Moser. Darin erzählen evangelische Pfarrerinnen und Pfarrer, was sie bewogen hat, von der Römisch-katholischen zur Evangelischen Kirche zu konvertieren.

„Was ich spannend finde, ist, dass in den Texten der acht Autorinnen und Autoren keine Ablehnung der Römisch-katholischen Kirche spürbar ist“, erklärte Bischof Michael Bünker, der die Einleitung zu dem Buch geschrieben hat. Vielmehr käme darin einfach zum Ausdruck, dass Menschen ihre Religion heute frei wählen, dies sei ein neues Phänomen. Für die Evangelischen Kirchen seien die konvertierten Pfarrerinnen und Pfarrer jedenfalls „ein Benefit“, weil sie „religiös mehrsprachig“ seien und nicht nur die Sprache der eigenen Konfession kennen würden. „So eine Mehrsprachigkeit wird immer wichtiger für das Zusammenleben derReligionen“, so der Bischof. Die Menschen in dem Buch würden auch zeigen, dass die Vorstellung, es ginge der Gesellschaft besser, wenn wir nur unter uns blieben, so nicht aufrechtzuerhalten  sei.

„Beim Lesen des Buches war es für mich sehr spannend, die Glaubensgeschichten der Pfarrerinnen und Pfarrer mitzuerleben. Und was mich überrascht hat: Das Buch ist keine Generalabrechnung mit der Römisch-katholischen Kirche“, sagte Friederike Dostal, Leiterin des Referats für Erwachsenenkatechumenat der Erzdiözese Wien. „Mir ist es wichtig, dass jede und jeder ihren bzw. seinen Zugang zu Christus findet.“ Für Dostal gehört „Evangelisch-Sein einfach dazu“. Bereits in der Schulzeit habe sie Kontakt zu Evangelischen gehabt, insbesondere durch den evangelischen Religionslehrer an ihrer Schule. „Es gibt jedenfalls mehr, das uns verbindet, als das uns trennt. Und Christ sein kann man auf viele Weisen.“

 Das Buch „Meine persönliche Reformation. Warum ich konvertiert bin“ (Styria Verlag 2017) ist um € 19,90 beziehbar online im Shop von evang.at, über den Evangelischen Presseverband (Tel. 01 712 54 61) oder im Buchhandel.

Text: epdÖ

Wie feiert man Verantwortung? Frage und Antwort zum Thema Freiheit und Verantwortung

Superintendent Olivier Dantine über die Freude, die es macht, die Welt mitzugestalten.

Gott und die Welt Woran glauben wir?

Woran glauben wir? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine aktuelle Ausstellung im Schloss Trautenfels.

Bitte seien Sie achtsam! Sozialexperte Martin Schenk über die Notwendigkeit sozialer Gerechtigkeit

Die Türen schließen. Der Zug fährt ab. Eine Stimme aus dem Lautsprecher ertönt. „Seien Sie achtsam: andere Fahrgäste benötigen Ihren Sitzplatz vielleicht notwendiger.“

Trampel, Donner, Wumm! Neues Comic-Buch erzählt Leben von Martin Luther

Ein Comic will Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Bildern und Sprechblasen die Geschichte der Reformation nahebringen.

War denn der Luther allein? Fragen und Antworten zum Thema 'Evangelisch sein'

Gleichzeitig mit und nach Luther gab es in verschiedenen Ländern Reformatoren.

Göttliche Mindestsicherung Nicht alle verfügen über das Lebensnotwendige

In Österreich wird derzeit diskutiert, ob jeder Mann und jede Frau und jedes Kind Anspruch auf eine Mindestsicherung hat, die das Überleben sichert.