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Synode 1

Fotos: M. Uschmann

Die Evangelischen Kirchen sind demokratisch aufgebaut. In den Gemeinden arbeiten Pfarrerinnen, Pfarrer und Gemeindeglieder gleichberechtigt zusammen. Alle Personen, die eine Gemeinde bilden, entscheiden auf demokratischem Weg direkt oder durch die von ihnen gewählten Vertreterinnen und Vertreter über das, was in der Gemeinde geschieht. Dabei gibt es keinen „Clubzwang“ oder Beauftragungen. Alle, die Verantwortung zu tragen haben, sind allein ihrem Gewissen gegenüber gebunden.

Die demokratischen Strukturen sind in den drei Evangelischen Kirchen im Detail leicht verschieden. In der Evangelischen Kirche A.B. werden Pfarrerinnen und Pfarrer direkt von den Gemeinden gewählt. Dieser Aufbau von unten nach oben setzt sich fort: Auch die SuperintendentInnen (ihre Stellung entspricht in etwa jener eines römisch-katholischen Diözesanbischofs) werden von den VertreterInnen der Pfarrgemeinden gewählt, und der Bischof wird von den demokratisch gewählten Mitgliedern der gesamtösterreichischen Synode gewählt. Die Entscheidungsgremien in den einzelnen Diözesen bzw. die gesamtösterreichische Synode bestehen zu gleichen Teilen aus weltlichen und geistlichen Delegierten der einzelnen Regionen. 

In der Evangelischen Kirche H.B. und in der Evangelisch-methodistischen Kirche gibt es ähnliche Regelungen. 

Stefan Schröckenfuchs ist Superintendent der Evangelisch-methodistischen Kirche

Gelebte Realität in den Gemeinden Wie Freiheit und Verantwortung in den evangelischen Gemeinden gelebt wird

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