Bilder: Lukas Ilgner
Edina Kumpfmüller pastorenseminar-julia-schnitzlein-luther-kirche-martinstraße-wien

Seit meiner Kindheit habe ich davon geträumt, Pfarrerin zu werden. Ich habe es geliebt, „Hochzeit“ zu spielen und meine Freunde zu „trauen“. Ich habe alle unsere Haustiere getauft und später würdevoll beerdigt und dazu alle Nachbarn eingeladen. Ich komme aus Vila Pavão, einer kleinen Stadt in Brasilien, wo viele Menschen noch bis heute pommersch sprechen und evangelisch sind. Bis heute fasziniert mich der Beruf der Pfarrerin. Ich liebe es, mit Menschen aller Altersgruppen „unterwegs“ zu sein. Und niemand schreibt mir vor, wie ich selbst sein soll. Ich bin, wie ich bin, und das trage ich in meinen Beruf hinein. Die evangelische Kirche ist eine Institution, die nicht nur auf sich selbst schaut, sondern mit Verantwortung in die Welt blickt, und ich bin stolz, ein Teil davon zu sein.

Ediana Kumpfmüller, 35, Lehrvikarin in Schärding und Ried

Quelle: KIRCHE Sonntag, 5. November 2017 von Julia Schnizlein/Johannes Modeß

Fest500 – Das Programmheft Refomation bewegt. 500 Jahre und 1 Fest

Das Programmheft zur Orientierung auf dem Festgelände mit dem Programm für die drei Bühnen u.v.m.: hier zum Downloaden.

Ein Blick zurück zu den Wurzeln Auf welche Reformatoren gründen sich Lutheraner, Reformierte und Methodisten?

Auf welche Reformatoren gehen die drei evangelischen Konfessionen zurück?

Typisch evangelisch Woran erkennt man evangelischen Glauben - was macht die protestantische Kirche aus?

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