Die Evangelische Entwicklungszusammenarbeit ist ein weites Feld. Vier der vielen evangelischen Organisationen stellen sich hier vor:

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Brot für die Welt unterstützt Menschen dabei, langfristig dem Hunger und der Armut zu entkommen. In Zusammenarbeit mit Projektpartnerorganisationen weltweit arbeiten wir an nachhaltigen Lösungen, damit die betroffenen Menschen sich selbst ernähren und ein selbstbestimmtes Leben in Würde führen können. Weltweit sind heute zwei Milliarden Menschen von Hunger und Mangelernährung betroffen.

Gruppen, die mit besonders schwierigen Bedingungen zu kämpfen haben, stehen bei Brot für die Welt in den Projekten im Fokus: dazu gehören Personen mit Behinderungen, alte Menschen, Angehörige von Minderheiten und natürlich Kinder und Frauen.

Unsere Arbeit beruht auf dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Auch setzen wir uns für eine Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen ein, damit Betroffene überhaupt realistische Chancen haben, den Teufelskreis Armut zu durchbrechen.

Brot für die Welt ist eine Kooperation der Diakonie  und der Evangelischen Frauenarbeit und wurde als Marke in Österreich im Jahr 2011 eingeführt – in der Praxis der Entwicklungszusammenarbeit kann auf jahrzehntelange Erfahrung zurückgegriffen werden.

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Der Evangelische Arbeitskreis für Weltmission (EAWM) wurde 1952 durch die Initiative der Pfarrer Gerhard Gerhold, Wilhelm Dantine und Rudolf Lissy gegründet. Die beiden ältesten in Österreich vertretenen Missionsgesellschaften, die Basler Mission und die Leipziger Mission schlossen sich zu dem österreichischen Verein zusammen. Die Verbindung zur Basler Mission ist seit dieser Zeit wieder gewachsen. Viele österreichische evangelische Frauen und Männer sind über die Basler Mission in Afrika, Indien und Indonesien tätig gewesen.

Derzeit unterstützt der EAWM Projekte der Partnerkirche PCG in Adumasa Link (Dorfentwicklungsprogramm in drei Dörfern) und Abokobi (theologische Ausbildung) (Ghana), der PCC in Manyemen (Spital) (Kamerun) und der PCOSS im Boroli Camp (Flüchtlingslager in Uganda für Menschen aus dem Südsudan) (Uganda) und Juba (Schulprojekt) (Südsudan). „Die Brücke“, das Mitteilungsblatt des EAWM, informiert viermal im Jahr über die  Projektarbeit und weltmissionarische Themen.

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Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt Menschen weltweit nach Naturkatastrophen, Krieg und Vertreibung. Wir helfen dort, wo die Not am größten ist, unabhängig von Religion, Hautfarbe, Geschlecht, Alter und Nationalität. Weltweite Solidarität ist seit 1969 das Grundprinzip unseres diakonischen Wirkens.

Die Diakonie Katastrophenhilfe arbeitet mit Partnerorganisationen in 140 Ländern weltweit zusammen, um schnell reagieren und hochqualitative Maßnahmen zu Soforthilfe, Wiederaufbau und Katastrophenvorsorge setzen zu können. Unsere Partnerorganisationen sind meist seit vielen Jahren in der humanitären Hilfe vor Ort aktiv, so sind sie in den ersten Tagen nach Katastrophen häufig die einzigen, die sofort helfen können –  bevor die internationale Hilfe anläuft.

Ermöglicht wird diese humanitäre Hilfe in allen Krisenregionen der Welt durch die Mitgliedschaft im kirchlichen Hilfsnetzwerk ACT Alliance (Action by Churches Together). In Österreich gehört die Diakonie Katastrophenhilfe zu der über 30 Mitglieder umfassenden Familie der Diakonie.

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Die Evangelische Kirche A. und H.B. und die Presbyterian Church of Ghana haben sich zum Ziel gesetzt, den Respekt zwischen unterschiedlichen Kulturen zu fördern und das Miteinander zu stärken. Um diese Vorhaben auch umsetzen zu können, sind sie nach vielen Jahren der Freundschaft 2010 in eine formale Partnerschaft eingetreten und haben in einem gemeinsamen Papier Themen festgehalten, die ihnen wichtig sind:

Informationsaustausch: die Partner besuchen einander, vor allem bei großen Veranstaltungen und Sitzungen. Sie fördern den Aufbau von Beziehungen und Netzwerken aktiv in ihren Kirchen.  Etwa mit Bildungsreisen für junge Erwachsene.

Bildung: beide Kirchen beziehen ihre Bildungseinrichtungen in die Partnerschaft mit ein.  So bietet der ghanaische Pfarrer in Wien beispielsweise Workshops über Ghana für Religionsunterricht und Gemeinden in ganz Österreich an. Oder österreichische Volontäre arbeiten in Ghana in einer Schule mit.

Projekte: die EKÖ und die PCG unterstützen gemeinsam Initiativen. Derzeit sind das u.a. das Dorfentwicklungs- und Bildungsprojekt Adumasa Link in Kumasi, oder die Wasseraufbereitungsanlage in Tamale, im Northern Presbytery.

Gemeinde: Es gibt eine ghanaische evangelische Gemeinde in Wien, Simmering, die zur EKÖ gehört, deren Pfarrer aber von der PCG entsendet wird.

Fest500 – Das Programmheft Refomation bewegt. 500 Jahre und 1 Fest

Das Programmheft zur Orientierung auf dem Festgelände mit dem Programm für die drei Bühnen u.v.m.: hier zum Downloaden.

Buchtipp: Wahrhaftig sein in der Liebe Wesleys Lehrpredigten neu entdeckt

Die Lehrpredigten Wesleys geben einen Einblick wie Wesley die Lehren der Reformation mit den Lehren der Alten Kirche verbunden hat.

Freiheit und Verantwortung Bischof Dr. Michael Bünker zum Schwerpunkt für das Reformationsjahr

Bischof Michael Bünker zum Schwerpunkt für das Reformationsjahr 2017

Waidhofen ist Reformationsstadt Europas Freiheit und Verantwortung seit 1517

Waidhofen an der Ybbs in einer Reihe mit den österreichischen Städten Graz, Klagenfurt, St. Pölten, Steyr, Villach und Wien, denen diese Anerkennung ebenfalls zuteil wurde.

Wie feiert man Verantwortung? Frage und Antwort zum Thema Freiheit und Verantwortung

Superintendent Olivier Dantine über die Freude, die es macht, die Welt mitzugestalten.

BATALA Austria Fest 500 - Die Akteure

Die bunte Samba-Percussion-Band heizt mit ihren mit lebensfrohen lateinamerikansichen Rhythmen am 30.09. im Wiener Rathauspark ein.