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Karl Markovics wird durch das Abendprogramm führen.

Das größte Fest im Reformationsjubiläumsjahr wird am Samstag, den 30. September, auf dem Rathausplatz in Wien gefeiert. Von 11 Uhr vormittags bis 22 Uhr abends zeigen die drei Evangelischen Kirchen in Österreich, wer sie sind und was ihnen wichtig ist.

Wie das konkret aussieht? Das ist der Plan: Den Hauptweg zum Rathaus säumen knapp 30 Pagodenzelte. Hier stellen sich evangelische Einrichtungen und Institutionen vor : von der Frauenarbeit und der Evangelisch-Theologischen Theologischen Fakultät über die Diakonie und Kirchenmusik bis hin zum Verkündigungszelt und zur Gefängnisseelsorge – zum Beispiel.

Der Rathauspark wird zur bunten Spielwiese für Groß und Klein: Menschenwuzzler, Bubblesoccer, Hüpfburg, Rätsel-Rallye, Chill-out Wiese, Kletterturm, Basteln, Kinderschminken und und und …

Vor dem Rathaus steht die Hauptbühne: 18 Meter lang, 12 Meter tief. Links und rechts sind LED-Wände aufgestellt, auf denen zwischendurch Videos und Fotos gezeigt werden und ganz wichtig: auch das Programm. Denn das große Fest am Rathausplatz ist als „Green Event“ geplant- der Umwelt zuliebe wird auf den Druck unzähliger, papierner Programme verzichtet.

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Um 12 Uhr startet mit Bläserfanfaren das Programm auf der Hauptbühne. Schülerinnen und Schüler werden eine Zeitmaschine bauen; Friedensnobelpreisträgerin Leymah Gbowee aus Liberia diskutiert über Frieden und erzählt von ihren Erfahrungen; einer mobilen Orgel werden unübliche Melodien entlockt, über die das Publikum abstimmt; Musiker Reinhard Horn wird alle Kinder ins Rampenlicht rücken – und vieles mehr geschieht bis 19 Uhr auf der Hauptbühne. Der rote Faden des Programms sind diese drei Themenblöcke: Bewahrung der Schöpfung, Gerechtigkeit, Friede. Denn das sind die Grundzutaten, um die Welt zu verändern. Und bededeutet Reformation nicht, die Welt zu ändern?

Neben dem Treiben auf der Hauptbühne wird den Besucherinnen und Besuchern am Nachmittag auch auf einer zweiten Bühne im Rathauspark und im Rathauskeller ein Programm geboten. Auf der zweiten Bühne im Park wird gesungen, gerockt, gerapt und getrommelt. Es treten zum Beispiel die Mödlinger Ohrwürmer, die Lego-Band der Diakonie de La Tour, die Trommelgruppe Gallneukirchen und der Ghana Minstrel Choir auf. Auf einer weiteren Nebenbühne wird gelesen und gelacht. Theater- und Kabarett-Gruppen wechseln sich mit Lesungen ab.

Ab 19.30 Uhr richten sich alle Blicke auf die Hauptbühne. Schauspieler Karl Markovics begleitet durch den Abend, an dem Musik in der Luft liegen wird.  Stichworte wie: Bach goes Beirut, Gospel, Da Blechhauf´n und Orchestermusik warten unter anderem auf die Besucherinnen und Besucher. Mit einem „Gloria“ und einer Lichtprojektion wird das große Fest auf dem Rathausplatz mit einem Augen- und Ohrenschmaus enden. Das große Fest, an dem wir Evangelischen unsere Ideen und unseren Glauben teilen, an dem wir zwischen den Zeilen protestieren und mit einem Rufzeichen uns und Österreich laut Mut machen, unsere (Alltags-)Welt zu reformieren.

Das (detaillierte) Programm finden Sie nach Ostern an dieser Stelle!

Martina Schomaker-Engemann, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit Diözese Wien Evangelische Superintendentur A.B.