Diesen Artikel jetzt teilen
Frauen und Reformation

Zum Reformationsjubiläum 2017 hat die Evangelische Frauenarbeit in Österreich ein Arbeitsbuch herausgegeben, das den Blick auf Frauen, Geschichte und Reformation lenkt.

Die Geschichte der Reformation (und vor allem der Reformatoren) ist – zumindest in evangelischen Kreisen – gut bekannt. Wie es in dieser Zeit Frauen ging, wie weit sie an der Reformation und am neuen Gedankengut beteiligt waren, wurde erst in den letzten Jahrzehnten genauer untersucht.

Neben dem verlockenden Blick auf die Vergangenheit in den Abschnitten „Frauen und Reformation – Geben und Nehmen“, „Starke Frauen-Geschichten im Fokus des heutigen Österreich“ sowie „Starke Frauengeschichten mit dem Fokus auf Europa“ stellen die Herausgeberinnen die Frage nach der Bedeutung der Reformation in unserer Zeit. Die Evangelische Frauenarbeit will mit diesem Arbeitsbuch Mut machen, die Botschaft der Reformation auch für unsere Zeit und die Zukunft immer wieder neu zu überdenken und weiterzutragen.

Praktikable Anregungen für die Gestaltung und ein neues Nachdenken, was „Ecclesia semper reformanda 2017“ bedeutet.

Frauen und Reformation. Ein Blick auf Frauen, Geschichte und Reformation, herausgegeben von der Evangelischen Frauenarbeit in Österreich, Redaktion: Waltraut Kovacic und Evelyn Martin, Evangelischer Presseverband (epv), Wien 2016, Spiralbuch A4, vierfärbig, 66 Seiten, viele Abbildungen.

13,80 Euro (inkl. MwSt.)

Text: epdÖ

Buch, Kunst, Musik der Reformation Vortragsreihe der Evangelischen Pfarrgemeinde Hetzendorf

Vier Vorträge und ein Konzertabend befassen sich mit den unterschiedlichen Aspekten.

Unesco ernennt Luther-Schriften zum Welterbe Seine Schriften leiteten einen tiefgreifenden kulturellen Wandel in der Gesellschaft ein.

Woran werden sich Menschen morgen erinnern? An welche Gedichte, Briefe, Lieder und Schriften? Mit dieser Frage beschäftigt sich seit 1992 das UNESCO-Programm „Gedächtnis der Menschheit“.

Betrachtung von Margot Käßmann

Freiheit ist ein Grundbegriff der Refomation und bis heute von zentraler Bedeutung.