Der Ghana Minstrel Choir gilt als ein „Verein für afrikanische und interkulturelle Gesangsbildung“. Er versucht, das kulturelle Erbe in einer fremden Umgebung zu erhalten. Lieder und Tänze bilden unverzichtbare Elemente in der afrikanischen Kultur und reflektieren die Dynamik der afrikanischen Gesellschaft.

Der Ghana Minstrel Choir versteht sich als Brücke der Toleranz, Verständigung, Anerkennung, Respekt und Einsicht. Musik ist für die Mitglieder Grundlage der Begegnung und ein Medium der Kommunikation. Musik schafft Harmonie zwischen Menschen verschiedener Kulturen. Der Chor singt sowohl traditionelle als auch populäre Lieder aus Ghana sowie schwungvolle und balladenhafte Gospels, modern arrangiert und lebhaft mit afrikanischen Komponenten dargeboten.

Ghana ist ein multinationales Land. Das Repertoire des Chors reflektiert die verschiedenen kulturellen und linguistischen Gruppen, die in diesem Land existieren. Und ein großer Teil der Lieder wurde von Chormitgliedern geschrieben und komponiert.

41 Mitglieder hat der Chor mittlerweile. Angestellte der in Wien ansässigen internationalen Organisationen singen genauso mit wie Studierende, Arbeiter/innen und Angestellte österreichischer Betriebe, sowie im Kindergarten und im Pflegedienst Tätige, ebenso wie Schüler/innen und Pensionist/innen. Die Mitglieder stammen aus Ghana, Togo, Benin, Barbados und Surinam. Jedoch steht der Chor für alle offen. Eine österreichische Saxophonistin spielt gelegentlich mit, weil sie sich für afrikanische Rhythmen interessiert. Weitere Österreicher und Österreicherinnen singen bei Gelegenheit mit. Wichtig ist dem Chor das interkulturelle Miteinander.

Zu sehen ist der Ghana Minstrel Choir am Fest500 um 17.25 Uhr auf der großen Bühne vor dem Rathaus.

Titelfoto: Ghana Minstrel Choir (c) Simon Rainsborough

Fest500 – Das Programmheft Refomation bewegt. 500 Jahre und 1 Fest

Das Programmheft zur Orientierung auf dem Festgelände mit dem Programm für die drei Bühnen u.v.m.: hier zum Downloaden.

Evangelische JSB Musikschule
Klassische Musik mit Solisten und Ensembles der Musikschule

Leitung: Laura Bradley

95 weiße Bänder, in der Länge der jeweils auf das Band geschriebenen These, hängen von oben in das Mittelschiff der Kirche.

Eintritt kostenlos.

Nächste Termine:
27.11., 28.11.

Impressionen aus der Wiener Pagode 500 Jahre und ein Fest - die Pagoden

„Frech, modern und mit Tiefgang“ – so präsentierte sich das Zelt der Evangelischen Diözese A.B. auf dem Rathausplatz.

„Wir sind Zeugen der wichtigsten Momente des Lebens.“ Warum junge Menschen heute Pfarrer*in werden wollen

In ersten Beitrag unserer siebenteiligen Serie berichtet Anna Vinatzer, evangelische Theologin in der praktischen Ausbildungsphase, warum es für sie ein unglaubliches Abenteuer bedeutet, Pfarrerin zu sein.

Eine Kirche der Frauen? Frauen stehen in den Evangelischen Kirchen alle Ämter offen!

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