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19 Silhouetten rufen an verschiedenen Orten, wie hier im Vorarlberg Museum, das Leben bedeutender evangelischer Persönlichkeiten in Erinnerung. 

Hennefeld

Intervention zum Reformationsjubiläum: Andreas Rudigier, Direktor des vorarlberg museums, mit Landessuperintendent Thomas Hennefeld, dem Bregenzer Pfarrer Ralf Stoffers und seinem Amtsvorgänger Wolfgang Olschbaur bei der Pressekonferenz

Fotos und Texte: epd/T. Dasek

Sie waren Fabrikanten, Erfinder, Forscher, Kunstschaffende, Industrielle oder Geistliche und prägten in den vergangenen 500 Jahren auf unterschiedliche Weise die Geschichte Vorarlbergs. Zum Jubiläumsjahr „2017 – 500 Jahre Reformation“ erinnern im vorarlberg museum in Bregenz und an verschiedenen Orten des Landes 19 Silhouetten an den Lebensgeschichten evangelischer Persönlichkeiten. Mit dieser Intervention unter dem Titel „Hier stehe ich… 500 Jahre Reformation“ soll an den jeweiligen Wirkungsstätten von Lindau (D)  über Bregenz bis Bludenz sowie in Hirschegg (Kleinwalsertal) und in Vaduz (FL) zu einer „Spurensuche der besonderen Art“ eingeladen werden.

Dabei gehe es nicht um eine Rückschau. Vielmehr sollen die Biographien auch als „Inspirationsquelle“ dienen, erläutert der Bregenzer evangelische Pfarrer Ralf Stoffers. Letztlich gehe es um die Frage: „Was können wir heute dazu beitragen, dass diese Welt gerechter wird?“ Für den evangelisch-reformierten Landessuperintendenten Thomas Hennefeld hat das Format der Intervention auch direkt mit dem evangelischen Selbstverständnis zu tun, nämlich sich „einzumischen in die Gestaltung der Gesellschaft und Politik“.

Der frühere Bregenzer evangelische Pfarrer Wolfgang Olschbaur, der mit seinen regionalen kirchenhistorischen Forschungen wesentliche Vorarbeiten für das Projekt leistete, will durch die Interventionen auch „vergessene“ Personen wie etwa die „Armenmutter“ Emma Babuska vor den Vorhang holen, die in Bregenz in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wichtige soziale Initiativen setzte. Dokumentiert werden bei den Interventionen die Biografien der ersten Personen, die reformatorische Ideen in Vorarlberg verbreiteten, evangelische Industrielle, die sich in Vorarlberg ansiedelten und maßgeblich das soziale Leben mitgestalteten bis hin zu Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts wie etwa dem Architekten Otto Bartning oder der Schriftstellerin Grete Gulbrannson.

Die Intervention dauert bis zum 31. Oktober 2017. Das ausführliche Programm und Detailinformationen finden Sie hier.

Text (in Auszügen:) epd/T. Dasek

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