Der große Zerrspiegel zur Selbstreflexion: Bin ich richtig? - Ja!
Schuhputzender Pfarrrer NÖ-IMG-5_0020-800x600-5
Schuhputzende Pfarrerin NÖ-IMG-4_0095-800x600-4

Pfarrer und Pfarrerin mit Straßen-Schuhputz-Set im Gespräch über Gott und die Welt.

Fotos: Birgit Schiller

Das war sie, die Pagode der Superintendenz Niederösterreich beim großen Fest500 am Wiener Rathausplatz am 30. September 2017, geöffnet von 11.00 Uhr bis 22.00 Uhr: Viel Information zu den evangelischen Pfarrgemeinden Niederösterreichs und spannende Aktionen zum Mitmachen oder einfach nur zum Nachdenken und Nachspüren am laufenden Band. Das Erbe der gemeinsamen reformatorischen Geschichte in Freiheit und Verantwortung wurde lebendig und intensiv mit der gelebten Gegenwart in Beziehung gesetzt. Verweilen, Staunen, Mitmachen, fröhlich geistig-geistlicher Austausch und miteinander Reden waren angesagt. „Gegessen“ war da „Kirche“ nur in Form von wohlschmeckenden Keksen, die in einem Korb bereitlagen – die evangelische Superintendenz Niederösterreich bot sich als glaubenslebendige, einladende und weltoffene Gemeinschaft dar. Gestaltet wurde das niederösterreichische Programm vom Team um die Superintendentialkuratorin Niederösterreichs, Dr.in Gisela Malekpour. Nachfolgend nur einige Fixpunkte und Highlights.

Die Fotoshow am Videoscreen zum vielfältigen und generationenverbindenden Gemeindeleben und mit Bildern der Außen- und Innenansichten der evangelischen Kirchen und Gottesdiensträume.

Die handgeschriebene Bibelausgabe am Schreibpult, von Schülerinnen und Schülern auf Anregung des evangelischen Schulamtes im Religonsunterricht liebevoll verfasst, die zur Vervollständigung einlädt.

Die Lese- und Spielecke für Jung und Alt zum Thema Reformation und Luther.

Die Wall-of-Faith, eine Endlospapierrolle, auf der bald eine lange Reihe von Einträgen der Gäste zu lesen ist: Gebete, Bitten und Dank, persönliche Bekenntnisse, Anregungen und Gedanken zum evangelischen Glaubensleben und natürlich herzliche Grüße.

Der riesige Abendmahlskelch mit Fotos von Konfirmandinnen und Konfirmanden am Eingang rechts.

Der große Zerrspiegel zur Selbstreflexion mit dem Titel Bin ich richtig? – Ja! am Eingang links.

Das Online-Quiz zum Evangelisch-Sein, bei dem voller Enthusiasmus via Handy mitgespielt und über die richtigen Antworten gefeilscht und diskutiert wird.

Die Pfarrerinnen und Pfarrer im Talar mit Straßen-Schuhputz-Set, die unzähligen Menschen die Schuhe putzen und striegeln und so mit den Leuten ins Gespräch über Gott und die Welt kommen.

Reformation bewegt, Evangelisch-Sein ist lebendig und verbindend, das haben wir auch in der Pagode Niederösterreich beim Fest500 wieder erleben dürfen. Großer Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zum Gelingen beigetragen haben!

Text: Pfarrer Otmar Knoll, Evangelische Pfarrgemeinde A. u. H.B. Berndorf

Gibt es Wunder? Wunder sind keine objektiven, gleichsam gerichtsverwertbaren Beweise.

Doch es gibt sie bis heute in zahlreichen Formen.

Aus Salzburg vertrieben Rebeller, Opfer, Siedler. Die Vertreibung der Salzburger Protestanten.

Als Christoph Lindenmeyer sein Buch über die Vertreibung der Salzburger Protestanten im Jahr 1731 schrieb, konnte er nicht ahnen, wie aktuell es sein würde. Er berichtet von europäischen Glaubensflüchtlingen.

Waidhofen ist Reformationsstadt Europas Freiheit und Verantwortung seit 1517

Waidhofen an der Ybbs in einer Reihe mit den österreichischen Städten Graz, Klagenfurt, St. Pölten, Steyr, Villach und Wien, denen diese Anerkennung ebenfalls zuteil wurde.

Essen und Trinken wie zur Zeit von Martin Luther Steyr - Reformationsstadt Europas 2017

Typische Speisen nach Rezepten aus der Lutherzeit und mittelalterliche Musik. Dazu Erzählungen über den Reformator und seine Familie sowie Zitate aus den Tischreden: am 24.11.2017, 19 Uhr, im Hotel Minichmayr in Steyr. Anmeldung bis drei Tage vorher erbeten.