Foto: Stadttheater Klagenfurt/Arnold Pöschl
hiersteheich

Foto: Helge Bauer

„Hier stehe ich, ich kann nicht anders“ ist der Titel eines Theaterprojekts des italienischen Regisseurs Cesare Lievi, das am 5. Oktober am Klagenfurter Stadttheater uraufgeführt wurde. In zwölf szenischen Fragmenten greift Lievi Martin Luthers ebenso berühmtes wie umstrittenes Zitat auf und stellt mit vier deutsch- und vier italienischsprachigen Schauspielern und Schauspielerinnen die Frage, für welche Überzeugungen wir heute noch einstehen wollen. Thematisiert werden die Folgen der Reformation für Denken, Glauben und Leben im nachreformatorischen Europa sowie die Frage nach der Aktualität kirchlicher und Glaubensangelegenheiten in einem säkularen Zeitalter.

Der Superintendent der Diözese Kärnten und Osttirol, Manfred Sauer, zeigt sich nach der Premiere begeistert: „Es ist faszinierend, wie Cesare Lievi diese schwere Aufgabe umgesetzt hat.“ Die Evangelische Kirche in Kärnten hatte das Projekt mit Musik des italienischen Komponisten Mauro Montalbetti angeregt und unterstützt.

Bis zum 8. November ist das Stück noch am Klagenfurter Stadttheater zu sehen, danach wird es in Rom, Bologna, Modena und Cesena gezeigt. Karten erhalten Sie unter der Telefonnummer 0 463 54 0 64 oder unter kartenkasse@stadttheater-klagenfurt.at.

Text:epdÖ

Weitere Vorstellungen:

13., 18. und 28. Oktober 2017

3. und 8. November 2017

Einführung 25 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Galeriefoyer links

So is(s)t Kirche Vielfalt in Kirche und Küche

In diesem Buch werden Rezepte von Menschen vorgestellt, die aus verschiedenen Ländern und unterschiedlichsten Gründen nach Salzburg und Tirol gekommen sind.

Ein Blick zurück zu den Wurzeln Auf welche Reformatoren gründen sich Lutheraner, Reformierte und Methodisten?

Auf welche Reformatoren gehen die drei evangelischen Konfessionen zurück?

Freiheit und Verantwortung seit 1517 Welche Freiheiten hat uns die Reformation und ihre Folgen gebracht?

Warum das Maß an Freiheit, das wir heute genießen, ohne die Reformation nicht denkbar ist.

Portal des Dialogs Zum Gespräch, zum Dialog ...

Der Künstler Peter Knoll hat zum Reformationsjubiläum ein „Portal des Dialogs“ entworfen.

Buchtipp: Wahrhaftig sein in der Liebe Wesleys Lehrpredigten neu entdeckt

Die Lehrpredigten Wesleys geben einen Einblick wie Wesley die Lehren der Reformation mit den Lehren der Alten Kirche verbunden hat.