Foto: Stadt Villach
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Bürgermeister Günther Albel und Superintendent Mag. Manfred Sauer präsentieren das Siegermodell des Kunstwettbewerbes in Villach.

Villach ist Reformationsstadt 2017. Beim offenen Wettbewerb der Stadt Villach für ein Kunstwerk in unmittelbarer Nähe zur evangelischen Kirche ging die Annenheimer Kunstschaffende Nadja Brugger-Isopp mit ihrer Installation als Siegerin hervor.

Sechs Meter hoch und 11,4 Zentimeter im Querschnitt messen die 22 Stelen aus Edelstahlrohr, die bis zum Frühsommer 2017 diagonal im Villacher Stadtpark errichtet sein werden. Die Annenheimer Künstlerin Nadja Brugger-Isopp überzeugte mit ihrer Installation die Jury. Die Villacher kennen Brugger-Isopp bereits seit dem gemma-kunst-schaun-Projekt und einer nachfolgenden Ausstellung in der Galerie Freihausgasse. „Dieses Sieger-Kunstwerk ist eine zeitgenössische Idee, die auch nach dem Reformationsjahr daran erinnern wird, dass der Protestantismus ein wichtiges Stück Villacher Identität ist“, beschreibt Bürgermeister und Kulturreferent Günther Albel die Beweggründe.

Mehr als 10.000 Protestanten leben in Villach, der Stadt mit dem höchsten Anteil an evangelischen Gläubigen in den drei Pfarren St. Ruprecht, Villach-Nord und Stadtpark. Superintendent Mag. Manfred Sauer erkennt im Siegerprojekt die Symbolik, dass jeder als Individuum vor Gott bestehen muss, aber auch die Gemeinschaft, die Kommunikation – 22 Stelen – unverzichtbar ist.

„Wir haben etliche spannende Veranstaltungen für das Reformationsjahr 2017 im Kalender“, kündigen Bürgermeister Albel und Superintendent Sauer an. Die nächstjährige Sonderausstellung im Stadtmuseum Villach beschäftige sich ebenfalls mit dem 500-Jahr-Jubiläum der Begründung des Protestantismus durch Martin Luther. In enger Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche mit dem Museum in Fresach folgen Schwerpunkte. Am Reformationstag, dem 31. Oktober 2017, finden diese mit einem großen Festakt samt Gottesdienst im Congress Center ihren Höhepunkt, den der evangelische Bischof Dr. Michael Bünker zelebrieren wird.

Quelle: Medienaussendung der Stadt Villach (gekürzt)

 

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