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Martin Luther und die Folgen in der Musik groß

Eine Ausstellung des Musikvereins setzt einen starken Akzent zum Reformationsjubiläum. Mitten aus dem Zentrum der katholischen Musikmetropole Wien reflektiert sie Martin Luthers Folgen in der Musik. Eine spannende Schau mit hochklassigen Dokumenten und tiefgreifenden Einsichten.

„Wer die Musik verachtet“, meinte Martin Luther in einer seiner aufgezeichneten Tischreden, „mit denen bin ich nicht zufrieden. Denn die Musik ist eine Gabe und ein Geschenk Gottes, nicht ein Menschengeschenk. So vertreibt sie auch den Teufel und macht die Leute fröhlich: man vergisst dabei allen Zorns, Unkeuschheit, Hoffart und anderer Laster. Ich gebe nach der Theologie der Musik die nächste Stelle und die höchste Ehre.“

Dieses berühmte Zitat ist zwar ein guter Einstieg in das Verständnis der Ausstellung, war aber nicht der eigentliche Beweggrund, diese dem Thema „Martin Luther und die Folgen in der Musik“ zu widmen. Vielmehr brachte die von Luther vor 500 Jahren angestoßene Reformation so viele Änderungen und Neuerungen für die Musik, dass es wert ist, diesen einmal nachzugehen. Das Reformationszeitalter war eine aufregende Zeit des Umbruchs und des Neubeginns. Das gilt nicht zuletzt auch für die Kunst, die Luther so wichtig war: die Musik.

Weitere Informationen hier.

31. Oktober 2017 – 23. Dezember 2017

Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa 9-14 Uhr

Eintritt: 5.- Euro

Führungen: Di 16 Uhr und Sa 11 Uhr (2.- Euro)

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