Berliner Dom, Relief: Martin Luther vor dem Wormser Reichstag (Foto: Wikipedia)
Von_der_Freiheit_eines_Christenmenschen

Freiheit war ein zentraler Begriff in Martin Luthers Glauben und Handeln. Am deulichsten wird dies in seiner Schrift „Von der Freiheit eines Christenmenschen“. Sein Ruf nach Freiheit wurde in der Reformation in vielfältiger Weise gehört, etwa im Verhältnis des Einzelnen zur kirchlichen und weltlichen Obrigkeit. Aus der Freiheit jedes Einzelnen folgt auch die Gewissensfreiheit, die bis heute unser Miteinander in Staat, Kirche und Gesellschaft prägt.

Luthers Berufung auf das moralische Gewissen gegen staaatliche und kirchliche Autoritäten auf dem Wormser Reichstag 1521 ist eine Kernszene mit großer Wirkung: Das selbstständige Denken wurde geweckt. Die Menschen entdeckten zunehmend ihre eigene Persönlichkeit und wurden mündiger gegenüber Kirche und Staat. Indem sie die Eingenverantwortlichkeit des Einzelnen in den Mittelpunkt rückte, läutete die Reformation das Ende der uneingeschränkten Macht der Autoritäten ein.

Quelle: http://www.luther2017.de/de/reformation/und-gesellschaft/muendigkeit-freiheit/

Mitmach-Ausstellung „Be-Ruf“ Ausschreibung einer Ausstellung

Die Evangelische Pfarrgemeinde Wien-Hetzendorf widmet eine Ausstellung den Themen Beruf und Berufung und lädt zum Mitmachen ein.

Buchtipp: Wahrhaftig sein in der Liebe Wesleys Lehrpredigten neu entdeckt

Die Lehrpredigten Wesleys geben einen Einblick wie Wesley die Lehren der Reformation mit den Lehren der Alten Kirche verbunden hat.

Betrachtung von Margot Käßmann

Freiheit ist ein Grundbegriff der Refomation und bis heute von zentraler Bedeutung.

Martin Luther, Fegefeuer und Ablasshandel Ein geschichtlicher Überblick zur Reformation

Die Welt befindet sich im Spätmittelalter und in der beginnenden Neuzeit im Umbruch. Es gibt keine Sicherheiten mehr, die Menschen suchen nach etwas, das ihnen Gewissheiten geben kann und die Welt erklärt.