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Reformation bedeutet die Welt verändern

Foto: epd/Uschmann

Landessuperintendent Thomas Hennefeld, Bischof Michael Bünker und Pastor Lothar Pöll bei der Pressekonferenz in Wien

Das Jahr 2017 steht für die Evangelischen Kirchen in Österreich ganz im Zeichen des Reformationsjubiläums. Zahlreiche Veranstaltungen und Feiern erinnern an die Reformation und den Thesenanschlag Martin Luthers vor 500 Jahren. Gleich den anderen Reformatorinnen und Reformatoren bemühte sich Luther um eine Erneuerung der Kirche, die letztlich aber zu einer Kirchentrennung führte. „Reformation bedeutet die Welt verändern“, sagte der evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker in einer Pressekonferenz in Wien zum Auftakt des Reformationsjubiläumsjahrs, in der die Spitzen der drei Evangelischen Kirchen in Österreich über die bevorstehenden Aktivitäten und Schwerpunkte informierten. Die Reformation sei kein lokales oder nur regionales Ereignis gewesen, sondern ein Aufbruch, der ganz Europa erfasst und sich weltweit ausgewirkt habe. „Darum sprechen wir auch nicht von einem ‚Lutherjahr‘, sondern vom Reformationsjubiläum“, so Bünker, der auch Generalsekretär der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) ist. Bünker erinnerte daran, dass dieses Reformationsjubiläum im Zeitalter der Ökumene gefeiert werde. Dies sei unter anderem deutlich geworden bei der Begegnung der evangelischen Kirchenleitung mit der Bischofskonferenz der Römisch-katholischen Kirche im November des Vorjahres sowie etwa beim ökumenischen Fernsehgottesdienst aus der evangelischen Versöhnungskirche in Linz am 1. Adventsonntag 2016.

Text:epdÖ

Weitere Informationen über die Pressekonferenz finden Sie in dem ausführlichen Artikel unter https://evang.at/reformation-bedeutet-die-welt-veraendern/.

Einen Überblick über die zahlreichen Veranstaltungen im Reformationsjubiläumsjahr in Österreich gibt es hier. 20170118_EKOE_Planung 2017_Stand Januar 2017

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