Diesen Artikel jetzt teilen
Reformation findet statt

Die Zeitreise ins Mittelalter 2017 behandelt das Thema „500 Jahre Reformation“ und das Krahuletz-Museum lädt begleitend dazu unter dem Titel „Reformation findet statt“ zu einer kleinen Ausstellung ein.

Diese Ausstellung beginnt unbemerkt – man muss sich auf die Suche machen. Ebenso begann die Reformation. Unscheinbar, einladend zu den üblichen Gelehrtengesprächen an Universitäten und interessiert an Dialog und Gespräch auf Augenhöhe. Aus dieser Einladung zu einem Gelehrtengespräch an der Universität wird in  Wittenberg 1517 eine Bewegung, die sich dank Druckerpresse und Buchdruck rasend schnell verbreitet und auch in der Stadt Eggenburg ihre Spuren hinterläßt.

Ohne Druckerpresse, Schrift und Bild wäre die Reformation unenkbar. Ein erster Blick gilt der Textgeschichte des biblischen Textes. Humanismus und Renaissance erfordern die Beschäftigung mit den antiken Quellen.

Ein weiterer Aspekt gilt den Grundlagen evangelischen Denkens, Glaubens und Handelns. Deutlich wird dies an den vier „evangelischen Imperativen“: sola scriptura, solus christus, sola gratia, sola fide – ergänzt um das evangelische Verständnis des Abendmahls und den Talar, das Amtsgewand evangelischer Geistlicher (Männer und Frauen) und Lektor*innen.

Die Zeitreise in die Reformation führt an die Schnittstelle zwischen Mittelalter und Neuzeit. Die Stadt Eggenburg war hier vielfach beteiligt, wie die Stadtchronik erkennen lässt.

„Reformation findet statt“: kein abgeschlossener Prozess, sondern Aufruf zu weltweitem Nachdenken und Erneuern. „Ecclesia semper reformanda“: Die Reformation ist keine alleinige europäische Epoche mehr, die Reformation ist global und ökumenisch geworden. Der Evangelische Arbeitskreis für Weltmission (EAWM) engagiert sich in Projekten in Ghana, Südsudan und Kamerun. Der Ghana Minstrel Choir setzt lebendige Zeichen in Österreich und Internationale Evangelische Gemeinden bereichern das religiöse und gesellschaftliche Leben in Österreich.

 

Aus Salzburg vertrieben Rebeller, Opfer, Siedler. Die Vertreibung der Salzburger Protestanten.

Als Christoph Lindenmeyer sein Buch über die Vertreibung der Salzburger Protestanten im Jahr 1731 schrieb, konnte er nicht ahnen, wie aktuell es sein würde. Er berichtet von europäischen Glaubensflüchtlingen.

Logos, Layoutvorlagen, Dokumente Hier finden Sie Logos, Layoutvorlagen und vieles mehr zum Reformationsjubiläum

Einheitliches Auftreten steigert den Wiedererkennungswert

26 Zwischenrufe im Jahr 2017 Perspektiven eröffnen. Unterbrechen. Gehör finden.

Eine frische Reformationskampagne der Evangelischen Jugend Oberösterreich.

Die weibliche Seite der Reformation Über mutige Verfechterinnen des evangelischen Glaubens

Luthers neue Ideen wurden nicht nur von Männern aufgegriffen, sondern massgeblich auch von Frauen.

Frei sein. Verantwortung wagen. Evangelische Glaubensgespräche

Mit „Frei sein. Verantwortung wagen“ gibt es nun ein genuin österreichisches Angebot für evangelische Glaubensgespräche