Reformationsbrot

Foto: http://www.brot-fuer-die-welt.at/de/reformationsbrot

Reformationsbrot oder Reformationsbrötchen sind eine Tradition aus Mitteldeutschland, wo Martin Luther gelebt und und mit der Veröffentlichung seiner Thesen die Reformation eingeleitet hat.

Im Vaterunser beten wir: „Unser tägliches Brot gib uns heute“. Martin Luther verstand unter Brot weit mehr als einfach nur ein Backerzeugnis. Das tägliche Brot umfasste für ihn auch Kleider, Gesundheit, Frieden, eine gute Regierung.

Auch heute ist für viele Menschen das tägliche Brot in diesem umfassenderen Sinne nicht selbstverständlich. Es fehlt ihnen an gesundem Essen, sauberem Trinkwasser, Land, guten Regierungen und Bildung. Wir brauchen große Veränderungen, Reformationen, in der Art, wie wir global wirtschaften. Brot für die Welt setzt sich dafür ein, dass alle Menschen weltweit ihr tägliches Brot haben und in Würde leben können.

Machen Sie mit bei der Aktion zum Reformationsjubiläum! Backen Sie Ihr eigenes Reformationsbrot nach den vorgeschlagenen Rezepten oder machen Sie Ihr Lieblingsgebäck zum Reformationsbrot – und machen Sie damit auf die Arbeit von Brot für die Welt aufmerksam.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Lieder der Reformation Die Geburtsstunde des Gesangbuches

„Herr Christ, der einig Gotts Sohn“ (Evangelisches Gesangbuch 67)

Mündigkeit und Freiheit Freiheit als zentraler Begriff der Reformation

Freiheit war ein wichtiger Begriff in der Reformation. Das selbstständige Denken wurde geweckt.

Göttliche Mindestsicherung Nicht alle verfügen über das Lebensnotwendige

In Österreich wird derzeit diskutiert, ob jeder Mann und jede Frau und jedes Kind Anspruch auf eine Mindestsicherung hat, die das Überleben sichert.