Foto: www.wienerbeschwerdechor.at

Der vom Wiener Medien- und Konzeptkünstler Oliver Hangl Anfang 2010 als langfristiges Kunstprojekt gegründete Wiener Beschwerdechor tritt unter der musikalischen Leitung des Chorspezialisten und Komponisten Stefan Foidl (Wiener Sängerknaben, Jazz Chor Wien) interventionistisch und meist unangekündigt auf und agiert bei jedem Auftritt kontext- und ortsbezogen. Ein Chor als Sprachrohr der Stadtbevölkerung, als Ventil der typisch wienerischen Unzufriedenheit und des subtilen Grants. „Ist da jetzt leichter, hast Luft kriagt, glaubst tuad se was ändan?“

Ein Chor als zeitgenössisches und vielstimmiges Medium, der mit musikalisch vielfältigen Sich-Ein- und Auslassungen an der kontinuierlichen Entwicklung von neuen Aktionsformen und -feldern arbeitet. Stilistisch und formal sehr breit angelegt reicht die musikalische Bandbreite vom historischen Wiener Walzer und Wiener Lied und Pop bis hin zur zeitgenössischen E-Musik. Auch selbst geschriebene Stücke (z.B. Museumsquartier-Arie, Sicherheitsfuge) setzen sich inhaltlich konsequent mit den (Ir-)Realitäten der Stadt Wien auseinander. Jede Aktion ist einzigartig, da Musik, Text und Performance stets weiterentwickelt werden.

Erleben Sie am 30.09., um 17 Uhr, auf der Festbühne am Wiener Rathausplatz eine Kostprobe dieser speziellen lebensfrohen und offenen Beschwerdekultur, die beweist, dass Wien auch im Klagewesen weltweit tonangebend ist.

Webtipp: www.wienerbeschwerdechor.at

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