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Rainer Schmidt, ehemaliger Feuilletonredakteur einer großen Wochenzeitung, betritt mit einem offen buddhismophoben Wahlkampf die politische Bühne. Seine Wählerinnen und Wähler eint nur eines: die Angst. Es sind Menschen, die nachschauen, ob der Herd eh abgedreht ist. Menschen, die sich im Dunkeln umdrehen, wenn es im Gebüsch raschelt. Menschen, die sich im Selbstgespräch siezen, weil sie sich nicht trauen, sich das Du anzubieten. Kurzum: Menschen, wie du und ich. Angst ist das Thema unserer Zeit, auf das Politik und Religionen sinnvolle Antworten finden sollten.

Johannes Michael Modeß schlüpft in seinem Theaterstück in verschiedenste Rollen, um in einem Charakterpanorama Menschen zu zeigen, die sich von ihrer Angst leiten lassen. Er überlegt, woher Ängste kommen und wohin sie führen und fragt dabei als Evangelischer Theologe auch immer nach der Rolle der Religionen im Spiel mit der und gegen die Angst.

Wenn Sie keine Angst haben, liebgewordene Freundschaften zu überdenken, kommen Sie am 30.09. auf das #fest500 und erleben Sie den Kabarettisten Johannes Modeß, musíkalisch begleitet von Christoph Bielefeld an der Harfe, am Nachmittag auf der Kleinkunstbühne im Rathauskeller. Denn auch Ihre Ängste sind längst ängste freunde geworden!

 

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