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Anne Frank

Blick in eines der Anne-Frank-Tagebücher (Replik)
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Berühmt sind die frühen Reformationsschriften Luthers bereits. Jetzt hat die Unesco-Kommission einige davon in das Welterbe-Verzeichnis aufgenommen. Es handelt sich um Briefe und Originaldrucke, darunter ein Handexemplar von Luthers Hebräischer Bibelausgabe und ein Plakatdruck der 95 Ablassthesen, mit denen 1517 die Reformation eingeleitet wurde. Sie alle gehören jetzt offiziell zum Gedächtnis der Menschheit.

Im Bewerbungsdossier für die Nominierung heisst es, die Dokumente zeigten, wie ein religiöser, kirchlicher Impuls – ausgehend von der Frage nach der Beziehung des Menschen zu Gott – einen tiefgreifenden Transformationsprozess in Gang setzen könne. Dieser habe – nicht zuletzt mithilfe des neuen Mediums Buchdruck – nicht nur die Religion, sondern auch die Politik, Gesellschaft und Kultur verändert. Für den Direktor der Luthergedenkstätten in Wittenberg, Stefan Rhein, gehört der Reformator Martin Luther daher zur gesamten Zivilgesellschaft und zur internationalen Ökumene.

Hiermit sind die Kriterien erfüllt, nach denen die Unesco über die Aufnahme von Dokumenten entscheidet. Sie müssen authentisch, weltweit bedeutsam, einzigartig und unersetzbar sein. Katja Römer, Sprecherin der Deutschen Unesco-Kommission, bezeichnet das Verzeichnis als digitalisiertes Gedächtnis der Menschheit.

Das „Weltregister des Dokumentenerbes“ ist vielfältig aufgestellt: Sozialpolitische Dokumente aus den Militärdikataturen in Argentinien und Chile, Gerichtsakten und Sklavenregister, das Lepra-Archiv aus dem norwegischen Bergen, aber auch Partituren und Handschriften berühmter Künstler stehen im Spiegel der Zeitgeschichte.

 

Quelle: http://www.dw.com/de/unesco-ernennt-luther-schriften-zum-welterbe/a-19122767

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