Lesetipp

Evangelische Überzeugungen auf den Punkt gebracht

Stefan Schröckenfuchs (c) Marko Uschmann

„Evangelische Christinnen und Christen sind davon überzeugt, dass alle Christinnen und Christen dieselben Rechte und Freiheiten vor Gott haben. Deswegen sind Evangelische Kirchen demokratisch organisiert, und alle Ämter stehen Männern und Frauen gleichermaßen offen. Als freie Menschen wissen sich Evangelische allein ihrem Gewissen verpflichtet.

Evangelische Christinnen und Christen wissen sich jedoch zu einem Leben berufen, das den Maßstäben der Liebe und Gerechtigkeit Gottes entspricht. Diese Verantwortung steht nicht im Gegensatz zur evangelischen Freiheit – im Gegenteil: nur ein freier Mensch kann Verantwortung für sein Handeln übernehmen.“

Stefan Schröckenfuchs ist Pastor der Evangelisch-methodistischen Kirche

Regisseur und Schaupieler Karl Markovics, der beim Fest500 am Wiener Rathausplatz durch das Abendprogramm führte, deklamiert anlässlich 500 Jahre Reformation die legendäre Rede des US-amerikanischen Bürgerrechtlers für Freiheit und Gerechtigkeit.

„Hass zersetzt die Seele“ Gewaltfrei denken, fühlen, sprechen und handeln

Sumaya Farhat-Nasers leidenschaftlicher Appell für Gerechtigkeit und Frieden – hier zu sehen in einem live Filmmitschnitt Ihrer Rede als Mutmacherin aus Anlass des Reformationsjubiläums am 30.09. auf dem Wiener Rathausplatz

Eine Kirche der Frauen? Frauen tragen die Evangelischen Kirchen.

Frauen stehen in den Evangelischen Kirchen in Österreich alle Ämter offen.

Der Gedanke der Freiheit Betrachtung von Margot Käßmann

Freiheit ist ein Grundbegriff der Refomation und bis heute von zentraler Bedeutung.