Bilder: Lukas Ilgner
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Ich bin Italienerin und war – wie fast alle Italiener – katholisch. Religiöse Fragen haben mich seit jeher beschäftigt, und so studierte ich katholische Religionspädagogik. Erst mit der Zeit und während meiner Tätigkeit als Religionslehrerin merkte ich, dass „ich und katholische Kirche“ einfach nicht stimmig sind. Ich konnte mich mit der katholischen Haltung zu Fragen wie Homosexualität, Scheidung oder medizinischer Ethik einfach nicht identifizieren. So beschloss ich, zu konvertieren und noch einmal ein evangelisches Theologiestudium zu beginnen. Nach Wien kam ich mit meinem Partner und unserem kleinen Sohn, weil es in Italien keine Ausbildungsstelle für evangelisch-lutherische Pfarrer gibt. Als Lutheranerin bin ich die einzige in Italien. Pfarrerin sein bedeutet für mich ein unglaubliches Abenteuer. Wir sind Zeugen der wichtigsten Momente des Lebens. Das birgt auch eine unvermeidbare Unberechenbarkeit. Ich freue mich auf dieses Abenteuer, auf das ich mich getrost einlassen kann, im Wissen, dass Gott mich begleitet.

Anna Vinatzer, 33, Lehrvikarin in Wien-Floridsdorf

Quelle: KIRCHE Sonntag, 5. November 2017 von Julia Schnizlein/Johannes Modeß

Fest500 – Das Programmheft Refomation bewegt. 500 Jahre und 1 Fest

Das Programmheft zur Orientierung auf dem Festgelände mit dem Programm für die drei Bühnen u.v.m.: hier zum Downloaden.

95 Thesen in neuem Licht Beeindruckende Videoinstallation in Gumpendorfer Gustav-Adolf-Kirche

Betritt man die Kirche bei Dunkelheit, werden die Bänder durch eine Videoprojektion bespielt und die Schrift wird deutlich sichtbar.

Erlebe Martin Luthers Abenteuer Lerne den Reformator Luther spielerisch kennen!

Martin Luther soll ein mal gesagt haben: Das Evangelium kann nur mit Humor gepredigt werden!

Gedanken zum Jahr des Glaubens Kann man Glauben lernen? Kann man darüber sprechen, singen, tanzen, malen?

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